The Novel In The Viola

100-004Ostern hat mir endlich die nötige Zeit verschafft um der Lieblingsbücher Challenge wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Lesen tu ich gerade sogar ziemlich viel, nur nicht die Bücher die ich „sollte„. Wobei das in diesem Fall, wirklich unnötig herausgezögert war. The Novel in the Viola von Natasha Solomons, hat mich nämlich wie beim ersten Mal vollkommen in Beschlag genommen und wieder restlos überzeugt. Bei dem Buch kann ich echt sagen, ich liebe es (und das trotz des kitschigen Einbands, der gleich auf Liebesschnulze schließen lässt).

Um was es geht ist schnell erklärt:

It’s the spring of 1938 and no longer safe to be a Jew in Vienna. Nineteen-year-old Elise Landau is forced to 6a010536b33b69970b014e88d2d4db970dleave her glittering life of parties and champagne to become a parlor maid in England. She arrives at Tyneford, the great house on the bay, where servants polish silver and serve drinks on the lawn. But war is coming, and the world is changing. When the master of Tyneford’s young son, Kit, returns home, he and Elise strike up an unlikely friendship that will transform Tyneford—and Elise—forever.

Klingt nach englischem Liebesroman, ist es aber nicht. Die Autorin schafft es nämlich Liebesgeschichte und die damaligen Umstände perfekt unter einen Hut zu bekommen. Man kann mit Elise mitfühlen, plötzlich aus ihrem Leben herausgerissen, wegen ihrer „Herkunft“ angeklagt, obwohl das jüdischsein in ihrer Familie nie eine große Rolle gespielt hat. Das Heimweh, das sich fremd fühlen und die Entwicklung die sie und alle anderen Akteure der Geschichte durchmachen, weil es die Umstände von ihnen fordern.
Beim Lesen des Buches fühlt man sich selbst ins Englische Hinterland der 40er Jahre entführt, fast so als wenn man immer wieder einen Kurzurlaub macht oder sich an etwas zurückerinnert.
Ich finde das Buch wunderbar, nicht zuletzt, weil es nicht so geradlinig ist und das Leben mit all seinen Ecken und Kanten zeigt.

Alles Liebe
Eure LaGusterina

PS: Ich kanns zwar nur vermuten, aber wer es lesen will, sollte sich an die englische Version wagen. Alleine die Übersetzung des Titels finde ich nämlich schon fürchterlich 😉

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