Erwartungen

Heute ist ja Valentinstag, ein wohl eher umstrittener Tag, weil ein bissi überkitschig und für manche  unnötig, für andere wiederum das Nonplusultra um ihre Liebe zu zeigen und zu zelebrieren.

Schon seit gefühlten 3 Wochen sehe ich Kaufempfehlungen, Kochbeiträge und sonstigen Schmafu in denen es natürlich nur um die Liebe geht und die Herzerln noch und nöcher fliegen.

Vor ein paar Tagen bin ich dann zufällig über einen Text gestolpert der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Es geht um Erwartungen und irgendwie sind diese „großen“ Tage doch auch immer mit Erwartungen besetzt. Die Erwartung einen Liebesbeweis zu bekommen, die Erwartung, dass sich doch endlich der richtige Partner findet und man dann auch auf Wolke 7 schwebt, Erwartungen an sich selbst,.. die Liste ist ewig lang.

Vielleicht bringt euch der Text ja auch ein wenig zum Nachdenken.

„Es gibt nichts, was du erzwingen müsstest. Alles kommt dann, wann es kommen soll – niemals früher, niemals später. Kommt es nicht, dann war es nicht für dich bestimmt. War es mal da und ist wieder gegangen, dann lasse es los – nur so kann es wiederkommen, falls es so sein soll. Warte auf nichts, denn zu warten bedeutet, dass du eine Er-wart-ung hegst. In der Erwartung ist Ungeduld verborgen. Wenn du wartest, dann heißt das, dass du mit dem, was gerade ist, nicht einverstanden bist. Du möchtest, dass etwas geschieht, das später vielleicht eintritt. Dadurch empfindest du Druck im gegenwärtigen Augenblick. Druck entsteht nur, wenn es Widerstand gibt. Widerstand erzeugt Reibung, und zu viel Reibung verursacht Schmerz. Schmerz ist stets ein Indikator dafür, dass du nicht mit dem Fluss des Ganzen bist. Ändere die Richtung und es hört auf weh zu tun!“

David P. Pauswek – Der Andersmensch, © 2012

Alles Liebe
Eure LaGusterina

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Eine Antwort zu “Erwartungen

  1. Ich bin kein Freund von all den „großen Tagen“ wie Silvester, Weihnachten, Geburtstag,… Man erwartet sich so viel unrealistisches, dass man am Ende doch enttäuscht wird. Oder es entsteht so viel Druck alles perfekt zu machen, dass man am Ende nichts genießen kann, weil man zu erschöpft ist.
    Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Zu einem ganz anderem Thema:
    Ich habe dich getaggt: http://ohneplanvegan.wordpress.com/2014/02/21/liebster-award-taaaaaggeed/ 🙂 Vielleich hast du ja Lust, die paar Fragen zu beantworten.

    Liebe Grüße
    Catta

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