So ein Hundeleben…

Sorry meine Lieben, in letzter Zeit bin ich irgendwie nicht so kochwütig und da bleiben dann die tollen Rezepte aus und der Blog steht ein wenig still.

Aber es gibt ja auch noch den lieben Alltag und daraus gibt’s jetzt mal einen Schwenk für euch.

Mein bisheriges Jahreshighlight war Hundesitten. Ja genau, ich bin extrem tiervernarrt (hab generell das Gefühl ich komm mit Vierbeinern besser zurecht als mit den zweibeinigen Gesellen) und mir hat schon länger im Kopf herumgespukt, dass ich mir einen Hund zulege.
Tiere die ein neues zu Hause suchen gibt’s ja genug und ich hab ja viel Platz in der Wohnung.
Wieso ein Hund? Keine Ahnung, eigentlich bin ich ja eher der Katzenmensch, aber einen Hund kann man halt überall hin mitnehmen.

Der Hilferuf einer Freundin ist mir daher gerade recht gekommen, sie brauchte einen Hundesitter über die Weihnachtszeit und ich war da. Das war natürlich die Chance für mich, weil a) war ich über die Weihnachtszeit in Wien b) die meisten meiner Freunde waren es nicht c) ohne gscheiten Grund, beweg ich mich allein eh nicht aus der Wohnung.
Also Hund, komm her!

Rosa V

Insgesamt durfte ich 1 Woche auf die Kleine aufpassen und ich kann euch sagen, vor dem ersten Kennenlernen war ich ordentlich nervös.
Schließlich hab ich die Kleine ja erst 2x live erlebt. Ok, ich hab mich innerhalb der ersten 3 Sek. unsterblich in sie verliebt, aber man muss auch den Tatsachen ins Auge sehen.
3x am Tag Gassi gehen, 2x füttern, Hundehaare noch und nöcher (ich hab geglaubt das können nur Katzen) und natürlich gehört auch die Verantwortung ganz mir.
Wobei, Meckerziegen-me sollte auch die positiven Seiten hervorheben: Sie ist soooooo süß! und weich und einfach speziell und gibt ganz viel Liebe (und ist sehr sehr gut erzogen)!

Am Anfang war ich noch ein wenig unsicher, schließlich bin ich ja nicht das Frauchen. Ohne Leine gehen lassen oder nicht? Hört sie auf mich? Wie geht’s ihr wenn wir mit den Öffis fahren? usw. usw.

Die Sorge war unbegründet, sogar über Silvester war –  bis auf meine grandiose Idee um 10 noch eine Runde zu gehen (Böller ahoi) – alles easy cheesy. Eine Einladung zu Freunden hab ich dankend abgesagt, weil es mir zu unsicher war, sodass wir das neue Jahr gemütlich zusammengekuschelt auf der Couch gestartet haben.

Rosa III

Ich war am Schluss nur schon ein wenig fertig, weil ich wirklich jeden Tag 3-4 Std mit ihr draußen war und der Alltag sich mit einem Hund ein wenig verkompliziert. Wir waren Hundezonen erkunden, laufen, gemeinsam im Büro, in Cafés,..

 

Rosa I
Aber man muss halt immer aufpassen, dass Hunde erlaubt sind, dass sie sich dort auch wohlfühlt und man muss auch permanent Rücksicht auf andere nehmen.
Ok, vielleicht bin ich da auch ein bissi übervorsichtig, aber für mich war das anstrengend. So nach einer Woche hab ich mir gedacht, Mädl, ich glaub für einen Hund bist du noch nicht so ganz bereit, bzw. würde ich mit einem Hund wohl lieber am Land wohnen.
Katzen sind da doch wesentlich leichter zu handeln.
Nichtsdestotrotz war mein Herz an dem Tag der „Übergabe“ ganz schön schwer und ich hab ordentlich schlucken müssen, als ich sie dann wieder dem Frauchen übergeben hab.

Mein Fazit von einer Woche Hundemama sein ist, Hundesitten gerne, aber selbst einen Hund haben, hm ich glaub da muss noch ein wenig mehr Zeit ins Land ziehen, damit entweder ich aufs Land zieh, oder sich mehr helfenden Hände im gemeinsamen Haushalt (be)finden. 😉
DSC_0020
Alles Liebe
Eure LaGusterina

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