Abschied nehmen…

In letzter Zeit ist es hier ein wenig ruhiger geworden. Der Grund dafür, ist dass ich von meinem Kater Abschied nehmen muss. Leider war seine Veränderung in letzter Zeit doch nicht nur Alterskauzigkeit, sondern er hat Krebs und sehr stark vergrößerte Nieren. Der Krebs ist wahrscheinilch weniger das Problem, allerdings werden bei ihm die Nieren bald nicht mehr mitspielen. Daher wird nun der nächste Schritt die Einschläferung sein.
Ein Schritt vor dem ich große Angst habe. Wie weiß man, ob jetzt schon der Zeitpunkt gekommen ist, wo nichts mehr geht? Schließlich frisst er noch, wenn auch sehr wenig. Andererseits liegt er den ganzen Tag nurmehr herum und bewegt sich kaum.
Ist das noch Lebensqualität für ihn? Hat er Schmerzen? und soll ich wirklich warten bis er Schmerzen bekommt oder ihn schon vorher erlösen?

Und wie wird es sein ihn einschläfern zu lassen und vor allem wo? Zu Hause oder beim Tierarzt?

Irgendwie stehen lauter Fragen im Raum und es ist Zeit Entscheidungen zu treffen.

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9 Antworten zu “Abschied nehmen…

  1. Liebe lagusterina, das hört sich nicht einfach für dich an! Es ist bestimmt eine schwere Zeit, sowohl der Krebs an sich wie auch die Entscheidungen, die du treffen musst. Ich wünsche dir alle Kraft, die du brauchst, um das Ganze ein wenig verkraften zu können!

  2. Als Katzenhalterin kann ich mir sehr gut vorstellen, was derzeit in Dir vorgehen muss. Das tut mir seht leid und ich wünsche Dir viel Kraft.

  3. LIebe Gusterina,
    oh nein, das tut mir aber leid. Da ich in den letzten anderthalb Jahren 3 geliebte Vierbeiner verloren habe, weiß ich, wie schrecklich weh das tut. Ich hätte deinem Kater noch eine lange, glückliche Zeit gewünscht.
    Meine Hündin Wuschel ist erst im Juli über die Regenbogenbrücke gegangen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir auch bereits, dass es irgendwann passieren würde und fragten uns nach dem Wie und Wo und Wann genau. Als der Zeitpunkt kam, war es jedoch „leichter“ als ich zuvor gedacht hatte. Meine Hündin hat mir gezeigt, dass jetzt der Augenblick gekommen war, endgültig Abschied zu nehmen. Ich habe den Tierarzt angerufen und er kam zu uns nach Hause. Dann verlief alles sehr ruhig und würdig. Die Hündin machte ihren letzten Atemzug in meinen Armen.
    Ich trauere noch immer, doch ich weiß, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich bin mir sicher, dass du sie für Linus auch treffen wirst.
    Wünsche dir viel Kraft und deinem Kater einen schmerzfreien Übergang.
    Heike

    • Danke Heike!
      Letzten Mittwoch war es dann auch soweit. Ich hatte zum Glück noch die Möglichkeit mich einen Tag davor von meinem Kater zu verabschieden. Als ich ihn dann mit aufgeblähtem Bauch am Boden liegen gesehen habe, war mir klar, dass das für ihn keine Lebensqualität mehr ist. Man hat gemerkt, dass ihm jede Bewegung Anstrengung bereitet und er sich sichtlich nicht mehr wohl fühlt. Das war schon ein ziemlicher Schock, wie schnell sich sein Zustand verschlechtert hat. Ein Zeichen, habe ich von ihm zwar nicht bekommen, aber mein Gefühl hat mir gesagt, dass es besser ist ihn gehen zu lassen.

      Dabei sein konnte ich leider nicht, dafür aber meine Mama, die mir erzählt hat, dass er ganz ruhig auf ihrem Schoß beim Tierarzt eingeschlafen ist. Ursprünglich wollte ich, dass er ihm Garten einschlafen kann, aber bis zum Wochenende hätte er es wohl nur mit großer Mühe geschafft, daher habe ich mich für den Tierarzt in Wien entschieden. Vor dem hatte er keine Angst.

      Jetzt ist er weg. Realisiert habe ich das wohl immer noch nicht so ganz, aber ich weiß es war die richtige Entscheidung.

  4. Liebe LaGusterina,
    das tut mir leid – sei auf die Distanz gedrückt, falls du es annehmen magst.
    Ich bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung war und weiß doch, wie weh es tun kann.
    Aber jetzt ist dein Katerchen von allen Schmerzen befreit und trifft vielleicht dort, wo er jetzt gerade ist, meinen Stromer. Die beiden haben zusammen bestimmt viel Spaß!
    Liebe Grüße aus dem Odenwald.

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