Yoga – ein Versuch

Wie ihr vielleicht alle schon gelesen habt, wollte ich mich immer schon mal etwas näher mit Yoga beschäftigen. In meinem Kopf ist das die ideale Kombination aus körperliche Anstrengung und geistiger Ruhe. Für mich geht es darum mehr auf meinen Körper zu hören, mir Zeit für mich selbst nehmen, etwas aus dem manchmal doch stressigen Alltag rauskommen und ein wenig mehr Körperspannung aufzubauen. Zur Zeit komm ich nämlich daher wie ein Schlurfi und auch meine Freunde haben mir schon prophezeit, dass ich mal als buckelige Hexe ende, wenn ich mich nicht endlich bemühe etwas gerader zu sitzen.

Einige kleine Einblick habe ich schon durch eine Privatstunde und einer Schnupperstunde bekommen. War anstrengend, aber hat mir gefallen.
Daher habe ich mich nun endlich für einen Yogakurs angemeldet. Genauergesagt für einen Hatha Grundkurs.
Laut der Homepage des Yogastudios ist Hatha Yoga folgendes:

„Hatha Yoga ist eine Form des Yoga, bei der die Einheit zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird.  Es ist in der westlichen Welt die am meisten verbreiteste Yogaart. Hatha bedeutet Kraft, Aufdauer, Energie und ist ein Oberbegriff für ein körperbezogenes Yoga. Der Körper wird kräftiger und geschmeidiger.Im Hatha-Yoga ist das Ziel die Erlangung eines dynamischen Gleichgewichts zwischen diesen zwei Grundprinzipien.

Im Hatha Yoga dreht es sich nie um Leistung oder Vollendung, auch gar nicht um die Technik an sich. Und es drehte sich nie darum, den Körper zur kunstvoll verknoteten Brezel zu formen, obgleich das im Hatha Yoga vorhandene, sportlich-gymnastische Element (sofern man die Untiefen der narzisstischen Selbstdarstellung zu vermeiden imstande ist) eine wirklich bemerkenswerte Kunstform aus eigenen Gnaden darstellt.“

Gestern war meine erste Stunde von 10. Zugegeben ich hab nicht schlecht gestaunt, als da plötzlich Tücher wie Hängematten von der Decke gehangen sind. Davon hab ich nämlich schon gehört und die Erzählungen gingen eher in Richtung „ah das hat so weh getan, ich hab überall blaue Flecken“.
Naja, zuerst mal anschauen und erst dann jammern.

Insgesamt waren wir wohl um die 15 Leute. Hat mich ein wenig gewundert, weil nicht genug Tücher für alle da waren und es fast ein wenig eng war.
Wir haben uns dann bei den Tüchern einfach abgewechselt. Ehrlich gesagt, war ich bei manchen Übungen auch ordnetlich froh, nicht die ganze Zeit durchhalten zu müssen. Ich bin kräftemäßig einfach ein Lulu und wenn es dann darum geht mit meinen Füßen im Tuch zu hängen und mein Gewicht mit den Händen zu halten, geh ich nach 1 Sekunde ein.
Meine Tuchpartnerin, hat am anfang sogar geglaubt ich rutsche immer raus, und kann mich deswegen nicht halten. Ähm ja, dem war leider nicht so. 😉
Ab und zu hat das Tuch tatsächlich weh getan, allerdings finde ich es prinzipiell eine schöne Hilfestellung. Durch das Tuch muss man nämlich die eigenen Gliedmaßen  nicht immer selbst oben halten, sonder kann sich auch mal nur auf die Bewegung konzentrieren, ohne zu viel Kraft aufzuwenden.

Die Stunde war total abwechslungsreich und ein paar Mal hat es mich ordnetlich Überwindung gekostet die Übungen nachzumachen. Vor allem wenn man sich rücklinks mit Spagat (den ich dank meiner Ungelenkigkeit natürlich auch nicht mal annähernd kann) in das Tuch fallen lassen soll um einen Kopfstand zu machen.

Egal, ich hab mich überwunden und versucht alles so gut ich nunmal kann mitzumachen und es hat Spaß gemacht. Einige Male hab ich über meine Potschatheit (Unbeholfenheit) lachen müssen, aber so solls ja sein und ich bin sicher, am Ende des Kurses geht’s mir mit den Übungen schon besser.

Von dem her, freu ich mich schon aufs nächste Mal!

418232_10150670424749204_175240891_nAlles Liebe,
Eure LaGusterina

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