Ein Abstecher nach Budapest

Hallo meine Lieben!

sziget IIch bin wieder zurück! Auf FB habe ich mich ja brav abgemeldet, ich war nämlich für ein paar Tage im Ausland verschollen. Dieses Mal hat es mich aufs Sziget Festival in Budapest verschlagen. Und jetzt sitz ich hier vor dem PC und kann meine Augen kaum offen halten so ko bin ich noch von der Reise.

Mein Besuch am Sziget Festival war eigentlich eine Dienstreise, aber bei so einer Gelegenheit ist es schwer, Arbeit und Vergnügen voneinander zu trennen. 😉
Das Festival ist einfach genial. Gut ok, ich bin ja eigentlich nicht so der Festivalgeher, aber Sziget ist anders. 1. ist es quasi in der Stadt, d.h. ich habe mir zum Glück das schlafen im Zelt erspart.. von der Dusche im Container ganz zu schweigen (brrr!!!) und 2. ist es einfach riiiiesig und total vielfältig.

Es gibt fast rund um die Uhr etwas zu sehen. Ab 16:00 geht’s los mit den diversen Bands (teilweise hat das erst um 4:00 in der Früh aufgehört), es gibt den ganzen Tag ein super Nebenprogramm. Die NGO Insel kann ich echt wärmstens empfehlen. Hier findet man Infos zu allen möglichen Themen und kann, wenn man will, einen echt informativen Tag verbringen. Generell kann man sich den ganzen Tag bespaßen lassen, trifft immer neue Leute, kann mit dem Sziget Eye (ein Riesenrad) fahren, oder aber mit 50 anderen Leuten auf dem Ungarischen Pferd schaukeln, wenns einem mal zu viel wird geht man in die Chillout Area und und und.

Das einzige was mir kleine Meckerziege negativ aufgefallen ist, war das Essen. Ich weiß man darf da nicht so pingelig sein, aber (laut ungarischen Kollegen) war das Essen teuer und nicht selten am Rande zu ungenießbar. Aber zum Glück gibt’s ja Pommes, Falafelsandwich und Co. Die retten einen durch den Tag. Und falls das nichts wird und der Abend schon später wird, kann ich Fröccs (Weißer Spritzer) oder aber für Hartgesottenere Wodka der aus einer Sodaflasche kommt mit Sirup, sehr empfehlen. Schmeckt überraschend gut, ist aber ein wenig hinterlistig. 😉

Sizget

Wie gesagt, das tolle an dem Festival ist, dass man jeden Tag zurück in die Stadt fahren kann weil man ja quasi dort ist und was soll ich sagen, Budapest ist und bleibt eine meiner allerliebsten Städte. Schönes Flair, weicht kulturell (zum Glück) von den anderen typisch europäischen Städten ab, es ist abwechslungsreich und ich liebe die Weggehkultur. Ruinpubs sind genau mein Ding!

Konzerte hab ich mir auch so einige angeschaut, unter anderem: Regina Spektor (ich liebe sie!), Enter Shikari (mag ich sonst nicht so, aber live hats voll gepasst), Nick Cave & the Bad Seeds, Seed (geniale Liveshow!), Editors (die waren auf der große Bühne fast etwas langweilig), Emir Kustirica & The No Smoking Orchestra (mal was Neues) und Emiliana Torrini.

Wegen der Hitze hab ich leider zwei Bands ausfallen lassen auf die ich mich wirklich gefreut habe: Triggerfinger und Bat for Lashes. Beide sind in einem Zelt aufgetreten und bei 40 Grad hat mir das wirklich keinen Spaß gemacht. Schade, aber ich hoff ich seh sie noch irgendwo anders.

Eine tolle Entdeckung habe ich dank dem Portal Happy Cow gemacht. Dort findet man vegane Restaurants im Ausland. So bin ich auch auf das Lokal Napfényes Étterem gekommen. Super schönes Lokal, mit angenehmer Atmosphäre und ordentlich Auswahl. Topfenknödel, Torten, Pizza, oder traditionell gefüllte Krautrouladen. Alles da!

Ich habe mich dann im Endeffekt für das Tagesmenü entschieden. Unter der Beschreibung konnte ich mir zwar nichts vorstellen, aber was dann letztendlich auf meinem Teller war, war großartig! Es waren nämlich Seitanschnitzel mit selbstgemachten Mayo-Erdäpfelsalat. Das war eine Prämiere für mich, vegane Mayo hab ich bis jetzt nämlich noch nie gekostet. Und dazu hats noch eine wahnsinnig gute Ingwerlimo gegeben. Ich war im Himmel!

Sziget II

Mein einziger Störfaktor  beim ganzen Essen war der etwas üppige gebrauch von Zwiebeln – ich vertrag sie leider nicht – und dann die Nachspeise. Es hat einen Schokoschichtkuchen gegeben, aber erst im Nachhinein bin draufgekommen das der mit Xylt gesüßt war. Das hat man leider geschmeckt.

Aber bis auf die beiden Kleinigkeiten, war alles super! Top Lokal, sehr empfehlenswert. Vor allem weil man in Budapest doch noch sehr fleischlastig unterwegs ist.

Mein Vorsatz nach diesem schönen Kurzurlaub ist: Ab jetzt würde ich gerne 1x im Jahr ein Wochenende dort verbringen! Ist ja schließlich nur 3 Std. von Wien entfernt!

Gewohnt habe ich übrigens im Njoy Hostel, nur 2 Stationen vom Bahnhof entfernt. Das Hostel kann ich auch empfehlen. Sauber, freundliches Personal und zum Glück keine Stockbetten! Preislich finde ich es auch ok, also beim nächsten Besuch gern wieder!

Alles Liebe
Eure LaGusterina

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