The fault in our Stars von John Green

200px-The_Fault_in_Our_StarsWow, das hab ich noch nie geschafft, heute um 10:00 angefangen zu lesen und jetzt ist das Buch auch schon zu Ende.
The fault in our stars von John Green ist ein wundervolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der keine Berührungsängste mit dem Tod hat.
In dem Buch von John Green geht es um die 16-jährige Hazel die an Lungenkrebs im Stadion 4 leidet und daran sterben wird. Man bekommt Einblicke in die Gedanken die dem Teenager durch den Kopf gehen. Seitdem sie 13 ist lebt sie mit der Diagnose und sie hat ihre eigene Theorie zum Thema Tod und was danach kommt.

Es ist eine schöne Mischung zwischen Fiktion und Realität. Ein paar Elemente sind eventuell zu sehr aus der Luft gegriffen, aber generell konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.
Das Buch beschreibt auf besondere Weise den Alltag eines krebskranken Mädchens, deren Eltern sich ununterbrochen Sorgen machen und um die sich Hazel sorgen macht. Was passiert wenn ich nicht mehr bin? Werden sie es schaffen mit dem Verlust zu leben?
Sie trifft bei einem Gruppentreffen für krebskranke Augustus und ist sofort von ihm fasziniert. Aber wie schafft man es ein Teenager zu sein und seine erste Liebe so unbeschwert wie möglich zu erleben, wenn man weiß dass man stirbt und man weiß dass man Menschen zurücklässt?
Jeder hat eine andere Sichtweise was das Leben und Sterben angeht.

Hier ein paar Gedanken der Protagonisten:
“There will come a time when all of us are dead. All of us. There will come a time when there are no human beings remaining to remember that anyone ever existed or that our species ever did anything. There will be no one left to remember Aristotle or Cleopatra, let alone you. Everything that we did and built and wrote and thought and discovered will be forgotten and all of this will have been for naught. Maybe that time is coming soon and maybe it is millions of years away, but even if we survive the collapse of our sun, we will not survive forever. There was time before organisms experienced consciousness, and there will be time after. And if the inevitability of human oblivion worries you, I encourage you to ignore it. God knows that’s what everyone else does.”

“Without pain, how could we know joy?‘ This is an old argument in the field of thinking about suffering and its stupidity and lack of sophistication could be plumbed for centuries but suffice it to say that the existence of broccoli does not, in any way, affect the taste of chocolate.”

“We’re as likely to hurt the universe as we are to help it, and we’re not likely to do either.”

Ich mag die neckische und unbeschwerte Art von Hazel und Augustus. Sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen, weil die Schreibweise so natürlich ist. Man kann sich die beiden Teenager so richtig vorstellen und schmunzelt bei so manchen Szenen mit ihnen mit. Auch die Ängste und Hoffnungen kommen sehr gut zum Vorschein. Angst vor Nähe, Angst jemanden zu Verletzen, der Zwiespalt ob man in dem Zustand leben will oder doch lieber sterben.

Menschen überleben den Krebs, andere sterben daran und Überlebende zerbrechen daran oder versuchen sich so gut es geht auf die Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen vorzubereiten.

Ich finde John Green hat ein tolles und einfühlsames Buch geschrieben, dass zu keiner Zeit zu einem kitschigen Jugendroman wird sonder dieses doch schwierige Thema mit Humor und Einfühlungsvermögen behandelt. Sowohl die guten als auch schwierigen Seiten werden beschrieben, sodass ein rundes Gesamtbild entsteht. Mein einziges ABER an diesem Buch ist die (Neben)Geschichte mit dem Buch „An Imperial Affliction“, dass Hazels Lieblingsbuch ist und dessen Autor sie unbedingt kennenlernen will. Obwohl diese einen wichtigen Erzählungsstrang von The Fault In Our Stars enthält ist sie mir ein wenig zu konstruiert und aus der Luft gegriffen. Das hätte man eventuell auch anders verpacken können.

Das ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur jedem empfehlen. Für mich wäre es keine Lektüre für die U-Bahn – da bestünde die Gefahr, dass mir plötzlich die Tränen kommen und weil ich finde, dass der emotionale Spannungsbogen nicht unterbrochen werden sollte.
Ein schönes, amüsantes und trauriges Buch für ein entspanntes Wochenende zu Hause! Regt zum Nachdenken an!

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