1 Woche Vegan for Fit

Wie versprochen bekommt ihr heute mal den ersten Zwischenbericht der Challenge.

Es gilt nach wie vor 30 Tage ohne:

  • Zucker
  • Weißmehl, Kartoffeln, weiße Nudeln, weißer Reis
  • tierischen Produkte (Käse, Joghurt,Fleisch..)

Nach der ersten Woche kann ich euch sagen, Essen hat mich selten so satt gemacht. Die Rezepte sind sehr gut und leicht nachzumachen (ok bei den Auberginenröllchen, hab ich ein wenig geschummelt 😉 ). Wichtig ist allerdings immer das passende zu Hause zu haben. Mir ging es in dieser Woche öfter so, dass mir etwas ausgegangen ist, oder nicht zu Hause war, weil ich dieses Rezept gar nicht geplant habe nachzukochen.

Vor allem das Mandelmus war bei mir ratzfatz weg, deswegen hab ich mir heut gleich ein großes Glas gekauft. (yum yum yum)

Wie ichs mir schon gedacht habe, ist ein Essensplan bei mir ziemlich nutzlos, je nachdem wie ich Hunger habe und auf was, wird gekocht. Manchmal bin ich auch nicht rechtzeitig zu Hause um noch groß aufzukochen fürs Abendessen oder den nächsten Tag. Daher war der Plan zwar schön anzuschauen, aber wenn ihr ihn mit dem vergleicht was ich tatsächlich gegessen habe, seht ihr was ich meine. Manche Rezepte sind etwas aufwändiger in der Zubereitung und das habe ich nicht bedacht. Vor allem wenn ich um 8 Uhr nach Hause komme hab ich nämlich keine Lust mehr mich in die Küche zu stellen und für den nächsten Tag vorzukochen. Ein wenig problematisch ist auch das Mitnehmen. Beispielsweise am Wochenende wenn man den ganzen Tag mit Freunden unterwegs ist, kann man nicht einfach mit ins Restaurant gehen oder sich etwas im Vorbeigehen kaufen, sondern alles muss fein säuberlich geplant und mitgenommen werden und wenn man das verabsäumt, heißt es Magenknurren und auf zu Hause freuen.

Challenge Woche 1

Challenge Woche 1 tatsächlich

Meine Sportchallenge habe ich diese Woche auch verfehlt. Wollte 3-4x die Woche Sport machen, durch meine Verkühlung sind sich aber nur 2x ausgegangen. Also das Ziel bleibt gleich und wird in Woche 2 eingebaut!

Mit der Fructoseintoleranz ist das leider auch so eine Sache. Vor dieser Challenge habe ich nämlich für ca. 2 Monate wenig bis gar kein Obst und Gemüse gegessen und das hab ich die ersten Tage leider ordentlich zu spüren bekommen. Darmkrämpfe, Bauchweh, aufgeblähter Bauch, die Palette war sehr abwechslungsreich. 😉
Ich bin allerdings auch wirklich nicht zimperlich mit mir umgegangen und hab mir gleich alles zugetraut und dementsprechend gekocht.
Fazit: Sojamilch sollte ich immer mit Reismilch oder Hafermilch ersetzen und Tofu geht auch nicht in rauen Mengen.
Beim Obst war ich erstaunt darüber, dass ich die Shakes mit Banane gut vertrage und auch Beeren in geringen Dosen sind ok.Das Eis bei den Pancakes war dann schon fast etwas zu viel des Guten.
Süßen tu ich prinzipiell nur mit Reissirup, das ist wesentlich verträglicher als Agavendicksaft.

Bis jetzt kann ich sagen, ich hatte 4 grausame Tage und 3 gute Tage und ich hoffe, dass sich mein Körper langsam wieder an das Obst und Gemüse gewöhnt und der Aufwärtstrend anhält. Das ist ja schließlich das Ziel meiner Challenge, endlich wieder Obst und Gemüse essen können, zufrieden satt sein ohne Müdigkeit und vom Zucker loszukommen!  Und wenn sich meine Cholesterinwerte dadurch etwas verbessern und meine Hosen weniger zwicken wär ich auch nicht undankbar. 😉

Ein kleines Manko noch zu Schluss: Die Challenge macht (kulinarisch) asozial!
Also nicht so schlimm wie ihr jetzt glaubt, aber zumindest bei mir ist es so, dass ich gerne mit Freunden nach der Arbeit etwas trinken oder essen gehen. Da tu ich mir ein wenig schwer, weil immer nur mit dem Tee dazusitzen ist einfach keine angenehme Atmosphäre. Das gleiche bei Einladungen, das eigene Essen mitbringen? Oder wenn es nach 19:00 ist gar nichts mehr essen?
Bin gespannt ob ich da noch eine passende Lösung dafür finde.

Vegan leben finde ich bis jetzt auf jeden Fall super! Ich habe nach langer Zeit einmal wieder richtig viele neue Sachen in der Küche entdeckt, bin selbst sehr überrascht wie sättigend die Gerichte sind und wie wenig ich Käse vermisse. Ich sag’s euch, das Mandelmus bringts!

Es ist schön endlich wieder an Süßigkeiten vorbeigehen zu können, ohne sich die ganze Zeit zu denken „ach ein kleines Stückchen schadet doch nicht“ und bis auf eine kleine Brotgier gestern, finde ich auch die wenigen Kohlenhydrate (bzw. anderen Kohlenhydrate wie Quinoa, Amaranth, Müsli) nicht schlimm.

Müsli IIBerlin Toast

Auf in Woche 2!

Alles Liebe
Eure (vegane) LaGusterina

PS: Von höherer Leistungsfähigkeit, besserer Konzentration und weniger Müdigkeit habe ich in Woche eins noch nichts bemerkt. Ich bin gespannt was sich in dem Bereich noch tut!

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5 Antworten zu “1 Woche Vegan for Fit

    • Cookies, was stört dich denn an den Rezepten? Ich hab jetzt zwar noch nicht sooo viele durchgekocht, aber meistens gibt es am Schluss noch so das Aha-Erlebnis. Natürlich Geschmäcker sind verschieden. Ich tu mir zum Beispiel noch immer schwer mit dem „Firestarter“, ein Shake aus Haferflocken, Amaranth, Hafermilch, Banane, Kakao,… am anfang sehr sehr gut, aber nach 3/4 des Glases kämpfe ich immer ein wenig mit der Konsistenz. Aber im groben und ganzen, bin ich von den Rezeptideen sehr überrascht, und vor allem vom Geschmack.

  1. Ich bewunder dich ja für deinen Entschluss und bin schon gespannt auf weitere Erfahrungsberichte! Wenn es nicht so vieler exotischer & teuerer Zutaten bedarf, würde ich vielleicht auch mal so einen Versuch starten… Und die ganzen Zusatzstoffe in den veganen Erstazprodukten, hast du ja selbst schon angemerkt. Schwierig, ich weiß da gar nicht mehr, was eigentlich gesund ist. Viel Gemüse und wenig Zucker ist ja in klar, aber auch nicht immer so umsetzbar… Abgesehen davon mag mein Freund und Mitesser nur Fleisch und 2 Gemüsesorten, da wird die vegane Ernährung echt kompliziert 😀

    Viele Grüße!

    • Nunja, exotisch und teuer sind manche Zutaten schon. Das große Glas Mandelmus hat zum Beispiel 16 Euro gekostet und man braucht sehr viel bei den Rezepten. Auch der Matcha, Johanisbrotkernmehl, diverse Nüsse, die Milchdrinks (verglichen mit normaler Milch),.. sind etwas kostspieliger. Andererseits denke ich mir es ist schön einmal etwas neues auszuprobieren und das man dafür zumindest am Anfang etwas tiefer in die Tasche greifen muss ist leider klar.
      Angenehm ist auch, dass das Kochbuch mal eines ist, das nicht auf diese ganzen vegetarischen Ersatzprodukte wie „Schnitzel“, „Hacksteak“ und Co zurückgreift, sondern den Schwerpunkt auf frischen Zutaten und selber machen hat.
      Ich tu mir zwar noch etwas schwer nach Kochbuch zu kochen, weil ich eigentlich immer improvisiere, aber das wird schon. 😉

      Selbst überzeugte Fleischesser sind von so manchem Rezept begeistert, ich würd mal versuchen ob du deinen Freund ein wenig ködern kannst. Schummel ihm einfach immer mal wieder Sachen auf den Teller, die er noch nicht kennt und vergiss dabei zu erwähnen, dass es vegan ist. Dann wird es sich sicherlich schnell zeigen, ob er aus Prinzip nur Fleisch und seine 2 Gemüsesorten isst, oder ob ihm anderes wirklich nicht schmeckt.

  2. @Claudia
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

    Mandelmus ist nicht exotisch (o.k. teuer schon) und für Deinen Freund kannst Du zu den veganen Rezepten einfach ein Schnitzel in die Pfanne hauen – wenns unbedingt sein muss.
    Vegan ist nicht kompliziert. Wenn Du einmal eine Nahrungsmittelintoleranz hattest, weißt Du, was kompliziert ist!

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