TH1RTEEN R3ASONS WHY

Und schon ist wieder das nächste Buch ausgelesen!

Dieses mal „Th1rteen R3asons why“ von Jay Asher.

Das Buch ist zwar eher ein Jugendbuch, aber der Text vom Buchrücken und das Cover haben mich gleich angesprochen.

Der Inhalt des Buches ist schnell erzählt. Der 16-jährige Schüler Clay kommt eines Tages von der Schule nach Hause und findet ein Päckchen vor, das an in adressiert ist. Der Inhalt dieses Päckchens sind 7 Kasetten, numeriert von 1-13. Schnell stellt sich heraus, dass diese Kasetten der gesprochene Abschiedsbrief von Hannah Baker sind. Einer Mitschülerin, die vor kurzem Selbstmord begangen hat. Sie hat dieses Paket hinterlassen um 13 Menschen zu sagen, wieso sie sich umgebracht hat und wie diese 13 Menschen maßgeblich daran beteiligt waren, sie zu diesem Entschluss zu bewegen. Die Bänder müssen nach dem Anhören, an die nächste Person weitergeschickt werden. Falls dies nicht der Fall ist, werden die Kasetten veröffentlicht um allen das wahre Gesicht der genannten Personen zu zeigen.

Clay verbringt den ganzen restlichen Tag und die Nacht damit, sich die Bänder anzuhören. Darauf beschreibt Hannah ein Schneeballprinzip, in dem 13 Personen eine Hauptrolle spielen.  Zu Beginn scheinen die Gründe und Gegebenheiten eher Lapalien und Hannah wirkt überempfindlich, doch bald stellt sich heraus das aus übler Nachrede, schnell ein schlechtes Image entstehen kann, dieses bringt wiederum gewisse Verhaltensweisen mit sich, führt zu verletzenden Äußerungen und Aktionen und so spinnt sich das Netz weiter und bildet letzendlich einen Kreis, aus dem es zumindest für Hannah keinen Ausweg mehr gegeben hat.

Der Protagonist Clay, ist den Bändern hilflos ausgeliefert. Er hat nurmehr die Möglichkeit den letzten Worten von Hannah Baker zu lauschen, ohne der Chance etwas an den Geschehnissen zu ändern. Und wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, hätte er so vieles geändert.
Man geht mit Clay auf eine Reise, ist teil seiner Gefühle, der Geschichte von Hannah und den gemeinsamen Erinnerungen.

Das Buch ist immer mal wieder etwas verwirrend, weil so viele verschiedene Handlungsstränge und Personen aufeinanderprallen. Ich bin des öfteren mit den Namen durcheinandergekommen und auch das Textbild (Hannah’s Part ist kursiv geschrieben und Clay normal)  hat es für mich manchmal schwierig gemacht der Geschichte richtig zu folgen. Es ist ein ständiger Abklatsch zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, zwischen Clay,  Hannah und den Mitschülern und erst nach und nach wird einem klar welches Gewicht klitzekleine Handlungen, für ein Menschenleben haben können.

Mir hat „Thirteen Reasons why“ wirklich gut gefallen. Es regt zum Nachdenken an und zeigt, die verschiedensten Sichtweisen auf ein und dieselbe Situation. Die Hoffnungslosigkeit und Isolation, das Nichtwissen und Nichtkümmern und so vieles mehr.

Ein Wermutstropfen ist für mich allerdings das Ende. Das ist aprupt und mir persönlich etwas zu sehr auf  „ab jetzt wird alles besser“ getrimmt. Es kommt nicht heraus in wie weit diese Kasetten das Leben der 13 beeinflusst hat. Gibt es für manche Konsequenzen? In wie weit hat es das Leben von Clay beeinflusst? Wie wird er weiterhin mit diesem Wissen und mit seinen Mitmenschen umgehen?  Es ist einfach nur aus. Schade.

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