Das Leben der Wünsche

Hab ich euch schon erzählt, dass eine meiner Herausforderungen bis Ende des Jahres ist, mir keine Bücher mehr zu kaufen?

Genau aus diesem Grund hab ich zu „Das Leben der Wünsche“ von Thomas Glavinic gegriffe. Das verstaubt nämlich schon ein ordentliches Weilchen in meinem Bücherregal und hat sich zumindest vom Klappentext her so angehört, als wenn es genau meiner derzeitigen Lesestimmung entspricht.


Wie ihr wahrscheinlich schon erahnen könnt, war die Leseerfahrung allerdings  etwas anders als gedacht.

Ich kann euch ehrlich gesagt nicht einmal sagen ob mir das Buch nun gefallen hat oder nicht, weil es eigenartig, unerwartet und surreal war. Soviel sei gesagt, die Charaktere konnten mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen und das Ende war für mich äußerst gewöhnungsbedürftigt bzw. die Buchentwicklung gegen Ende.

Das klingt sicher alles reichlich kryptisch für euch..

also um es etwas handfester zu machen, um was geht’s denn eigentlich?

Der Hauptcharakter ist Jonas, ein Familienvater der seinen Job nicht leiden kann, sein Leben nur bedingt mag und sich eigentlich etwas anderes für sich wünscht. Eines Tages sitzt er im Park auf einer Bank und trifft einen eigenartigen Mann der ihm anbietet ihm drei Wünsche zu erfüllen. Jonas macht es so, wie sich das wahrscheinlich jeder ausgemalt hat käme er in diese Situation, er wünscht sich, dass all seine Wünsche in Erfüllung gehen.
Der Mann verschwindet und Jonas ist etwas durcheinander, aber glaubt an diesen Hokuspokus nicht. Am Anfang scheint er damit auch recht zu haben, bis sich sein Leben beginnt auf unergründliche Weise und nicht ohne Tragik zu verändern.

Anfänglich kommt es nur zu kleinen Ungereimtheiten, wie dem Wertanstieg seiner Aktien, oder dem plötzlichen Wachstum seines körperlich beeinträchtigen Sohnes, dann jedoch verstirbt seine Frau plötzlich und macht auf diesem Weg Platz für seine Geliebte.

Es wird offensichtlich, dass der Mann aus dem Park ihm seine Wünsche erfüllt, und dass diese Entwicklungen gravierende Auswirkungen haben.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich Jonas immer mehr zu einem paranoiden, ruhelosen Wrack, der versucht seine Gedanken zu kontrollieren um seine Wünsche zu umgehen.
Die Frage bleibt allerdings bis zum Schluss, sind seine Wünsche an allem schuld?
Man weiß es nicht, denn alles in allem wird man mit einem großen Fragezeichen zurückgelassen.

Das Buch fängt gut an und wirkt auf den ersten Blick spannend und ich wollt enbedingt wissen wie es weiter geht, in wie weit sich Jonas Wünsche erfüllen werden und wie das seine Umwelt und ihn selbst beeinflussen wird. Dieser gute Eindruck hat sich bei mir allerdings schnell verloren.
In Erinnerung bleiben wird mir dieses Buch mir großer Wahrscheinlichkeit nicht. Es ist angenehm zu lesen, weil viele Absätze drinnen sind, also auch Ideal für kürzere Strecken, aber wie gesagt, ich hatte nicht unbedingt den Drang weiter zu lesen und zu erfahren wie die Geschichte denn nun eigentlich endet.

Fazit: Sucht euch lieber ein anderes Buch, damit werdet ihr wahrscheinlich glücklicher, auch ohne einen Wunsch! 😉

Alles Liebe
Eure LaGusterina

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2 Antworten zu “Das Leben der Wünsche

    • Haha, sehr lustig! Hab gerade wirklich intensiv überlegt um was es in diesem Buch nochmal genau gegangen ist und wie in der Rezension schon angemerkt, hab ich wohl alles vergessen.

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