Bagels

Inspiriert von meinem Besuch im „The Roast„, ein Lokal in dem man echt super leckere Bagels aller Art bekommt, habe ich mich auch mal im Bagel machen versucht.

Das Fazit kommt gleich mal zu Beginn: Zumindest bei dem Rezept das ich ausprobiert habe – kaufen ist schlauer und sicherlich besser.

Bagels machen ist eine heiden Arbeit und zumindest bei meinem Endprodukt steht die Arbeit nicht dafür. Meine Bagels sind nämlich Kringelchen die zwar eine schöne Konsistenz haben, aber geschmacklich so hefig sind, dass sie nur nach einer Runde im Toaster „gut“ schmecken.

Das Rezept habe ich von chefkoch und dort gab’s eigentlich ordentliche Bewertungen dafür.
Naja, also nichts desto trotz, ich schreib euch mal das Rezept und die einzelnen Arbeitsschritte auf. Vielleicht wird’s ja bei euch ein Erfolgserlebnis?!

Was braucht man?

  • 300ml Milch
  • 50g Butter
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Traubenzucker
  • 640g Dinkelmehl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL Traubenzucker für das Kochwasser
  • Eiweiß zum Bepinseln

Wie wird’s gemacht?

In einer großen Schüssel, Hefe, Zucker, lauwarme Milch und geschmolzene Butter (vorsicht bei Milch und Butter, die dürfen nicht zu heiß sein!) mit Mehl, Salz und Eiern vermengen und mit dem Mixer (Knethaken!) gut verrühren.

Wenn man eine Germteigschüssel hat, Deckel drauf und warten bis der Deckel aufploppt oder der Teig größer wird, oder aber ein Geschirrtuch über die Schüssel breiten und diese wenn möglich an einen warmen Ort stellen. Der Teig sollte mind. 1 Std. gehen.

Wenn das passiert ist, teilt man den Germteig in 12 gleichgroße Stücke und formt kleine runde Kügelchen.Dann nimmt man einen Kochlöfel, sticht in der Mitte durch und dreht/schwingt, ein wenig den Teig hin und her bis man ein Loch hat. Nach einiger Zeit kann das mühsam werden, weil der Teig schon am Kochlöffel hängen bleibt. Dann ist es am besten man sticht das Loch und verwendet den eigenen Finger als Kochlöffel. Die Löcher sollten ca. 3 cm groß sein, weil der Teig dann noch einmal ein wenig ruhe soll und das Loch dann kleiner wird. Also wenn ihr das gemacht habt, deckt die rohen Bagels noch einmal mit einem Geschirrtuch für ca. 10min zu.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. In einem Kochtopf Wasser inkl. 3 EL Traubenzucker zum Kochen bringen und je nach Topfgröße 3-4 Bagels ins Wasser geben. Zuerst sinken die Bagels, wenn sie nicht am Boden festkleben, steigen sie aber gleich wieder auf. Die Bagels müssen jetzt für jeweils 3 Minute auf jeder Seite kochen.


Dann holt man die Bagels aus dem Wasser und lässt sie auf einem Ofenrost abtropfen und noch einmal für 5 min. ruhen.

Wenn die Ruhephase endlich überstanden ist, gebt ihr die Bagels auf ein Backblech, streicht sie mit Eiklar an und bestreut sie evenetuell mit was auch immer ihr wollt: Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne,..

Dann geht’s für ca. 20-25min. in den Ofen um die Bagels zu trocknen. Wenn sie die Konsistenz und Farbe haben die ihr wollt, ab aus dem Ofen damit. FERTIG!

Wie ihr seht ist der Herstellungsprozess von Bagels echt ein wenig zeitaufwändig und wie gesagt, meine Bagels haben leider sehr stark nach Hefe geschmeckt. Ohne einer Runde toasten, hätte ich Sie wohl echt ungern gegessen.
Also falls ihr besser Rezeptvorschläge für Bagels habt, bitte immer her damit!!! Ich würd mich sehr darüber freuen!

Mahlzeit!

Eure LaGusterina

 

Rezept ist: vegetarisch und fructosearm

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