Mein liebster Apfelkuchen

Kennt ihr das auch? Ihr habt eine gewisse Vorstellung und dann kommt’s ganz anders?
So ist es mir diesen Sonntag gegangen. Sonntag ist meistens mein Backtag und ich wollte unbedingt ein neues Apfelrezept probieren. Nicht nut weil ich Apfelkuchen liebe!!!, sondern auch weil im Garten zwei knorrige kleine Apfelbäume stehen, die voll mit Äpfeln sind.

Also der Plan war da, das Rezept hat allerdings noch gefehlt, d.h. ich hab das gemacht, was ich meistens mache – chefkoch.de befragt. Aber irgendwie hat mich keines der Rezepte angesprochen – ich wollte etwas klassisches, aber neues und wenn möglich ohne Streusel, Nüssen oder Rührteig.
Es ist also so gekommen wie es kommen musste, ich habe auf ein altbewärtes (mein absolutes Lieblingsrezept wenn es um Apfelkuchen geht!!!) Rezept zurückgegriffen und meine Vorfreude war riiiesig, auch wenn der ursprüngliche Plan ETWAS NEUES nicht so ganz geklappt hat. 😉

Das Rezept für den gedecken Apfelkuchen ist denkbar einfach.

Was braucht man?

  • 100g Zucker
  • 200g Butter
  • 300g Mehl
  • Äpfel (am besten leicht säuerliche)
  • 1 EL Staubzucker (je nachdem wie süß/sauer die Äpfel sind)
  • Zimt
  • 1/2 Zitrone

Wir wird’s gemacht?
Für den 1,2,3 Mürbteig, werden Zucker, Mehl und Butter miteinander verknetet. Wichtig! die Butter muss kalt sein.

Falls der Teig nicht geschmeidig genug wird einfach ein bisschen Wasser dazumischen.

Das ganze muss so lange geknetet werden, bis ein homogener Teig (ohne Butterklümpchen!!) entstanden ist. Der wird jetzt in etwas Alufolie, oder ein Geschirrtuch eingewickelt und rastet eine halbe Stunde.

In der Zwischenzeit kommen die Äpfel dran. Ich schätze ich hab ca. 5-10 Äpfel verwendet. Das kommt allerdings ganz darauf an, wie viele ihr in eurem Kuchen haben wollt. Nur nicht vergessen, die Apfelmasse wird beim Backen weniger.

Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden, mit Zitrone, Zimt und Zucker vermischen.
Sucht euch eine Form aus die euch gefällt – ich habe eine Springform mit 22cm Durchmesser genommen und dann geht’s schon los.
Teilt den Mürbteig in 2 Teile. Rollt den einen Teil ca. 3-4mm dick aus und legt dann den Teig in die ausgebutterte und bemehlte Form. Nicht vergessen, ihr braucht an den Seiten einen Rand!
Wenn das geschafft ist, kommten die Äpfel in die Form und oben drauf der 2te Teil des Mürbteigs. Auch dieser sollte wieder auf ca. 3-4 mm ausgerollt sein.
Schneidet den überschüssigen Teig weg und presst das Ende vom Rand mit dem Ende vom Deckel zusammen.

Voila, jetzt muss der Apfelkuchen bei 180 °C (Ober- Unterhitze) für ca. 45 min. in den Ofen.
Wenn er leicht bräunlich ist, ab aus dem Ofen und ein wenig auskühlen lassen..

.. und dann GENIEßEN!!!

Tja, Missgeschicke gehören leider auch dazu und daher habe ich leider kein Foto vom ganzen Apfelkuchen für euch. Den habe ich nämlich beim aus der Form holen (ich hab sie falsch zusammengebaut), erheblich beschädigt.. soll heißen, ich habe 3/4 des Kuchens total geschrottet und zermatscht. Aber auch der Gatschhaufen hat geschmeckt und wie ihr seht, hab ich noch ein hübsches Stück aufs Foto gebracht 😉

PS, falls ihr euch wundert, was die zweite Leckerei ist:

Da meine Springform etwas zu klein für den vielen Mürbteig war, habe ich noch spontan eine kleine Brombeertarte aus allen mölgichen Überbleibseln dazugemacht.
Die Form dafür war ca. so groß wie ein Mehlspeisenteller.

So wird’s gemacht:
1 kleines Päckchen Gervaise (ca. 60g) mit ca. 1/2 EL Zucker vermengen, den Saft einer halben Zitrone und  2-3 EL Sauerrahm hinzugeben. Aus 1 Eiweiß wird Schnee geschlagen, der vorsichtig unter die Masse gehoben wird.
Den restlichen Mürbteig ausrollen und in die kleine Form legen, die Gervaisemasse auf den Teig geben, verteilen und mit ca. 1 handvoll Brombeeren belegen.

Auch die Tarte muss bei 180 °C (Ober- Unterhitze) für ca. 45 min. in den Ofen.
.. und auch hier heißt es, ab aus dem Ofen, ein wenig abkühlen lassen und dann genießen!

Die Brombeertart kann man mit allen möglichen Beeren/Früchten machen, z.B. Himbeeren, Ribisel, Nektarinen,.. nehmt am besten das was ihr zu Hause habt, auf was ihr Lust habt und saisonales Obst.

Auch wenn ich es immer mal wieder verfluche, dass ich nur so kleine Springformen habe, im Endeffekt ist es immer wieder toll, wenn man aus einem Kuchenteig gleich zwei verschiedene Kuchen zaubern kann. 😉

Lasst es euch schmecken!
Eure LaGusterina

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